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Hans G. Stamm
persönlicher psychologischer Berater, Coach und
Kommunikationstrainer

geboren im Februar 1965 in Hilden/Rhld.,

geschieden, eine erwachsende Tochter

 

persönliche Interessen:

Theater, Schauspiel, Dichtung, Schreiben, Musik, Wandern, Kochen, Psychologie

Ehrenamt:

2 Prüfungskomissionen der IHK Karlsruhe

früher mal...

  • Führungskraft

  • Vertriebscoach/trainer

  • Versicherungsfachwirt

und außerdem...

  • Dichter "Reimund Vers"

  • Theaterautor

    • "Der Weinberg​ des Grauens" 

  • Schauspieler

    • "Wahnsinnlichkeit​" (Regie Robert Linz)

    • "Der Weinberg des Grauens" (Regie David Köhne)

30 Jahre Beratungspraxis

Seit Aufnahme der Berufstätigkeit, nach Abschluss meiner ersten Ausbildung, sind nun bald 30 Jahre vergangen. Drei Jahrzehnte, angefüllt mit über 55.000 Stunden Arbeitszeit, die für mich wie im Flug vergangen sind. 15.000 Stunden Weiterbildung, die mir niemals mühevoll vorkamen, fanden größtenteils in der Freizeit statt. In unterschiedlichen Rollen und Aufgabenstellungen leistete ich in dieser Zeit über 32.000 Beratungsstunden.

Expertisen | Qualifikationen | Selbststudium | Selbsterfahrung

Coaching, Beratung, Mentaltraining​s

Selbsterfahrung und Fortbildung 

  • Grundlagen Introvision nach Prof. Dr. A. C. Wagner
    (Wissenschaftliches Gelassenheitstraining
    zur Auflösung innerer Konflikte)
    Uwe Riebling, Dortmund, www.gelassenheitstraining.com, 2019

  • Values Oriented Leadership Training™
    by Otto Richter, Berlin, 2017-2018

  • Summer Quest - Mentaltrainings
    by Otto Richter, HUMAN HOLOGRAPHICS®, 2018

  • TaKeTiNa Rhythmus-Pädagogik
    Workshop v. Katharina Lindner, Christiane Meisenberg, Freiburg 2017

  • Supervision u. psychotherapeutische Begleitung
    Anke Wustmann, Freiburg 2016 - heute

  • TaKeTiNa Rhythmus-Pädagogik
    Workshop v. Katharina Lindner, Christiane Meisenberg, Freiburg 2016 

  • psychosomatisch-psychotherapeutische Klinikerfahrung
    Parkklinik Heiligenfeld, Bad Kissingen 2016

  • eigene Burnout Erfahrung
    ab 2013, Diagnose Depression 2016

  • Trainer/Dozenten-Fortbildung
    Going Public! Akademie für Finanzberatung AG 2014

  • Selbständige Tätigkeit seit 2000

  • eigene Coaching- und Beratungspraxis seit 1995

Autodidaktische Bildung und lebenslanges Selbststudium

  • Resilienztraining für Ärzte u. Gesundheitspersonal
    Trainingsmanual von PD Dr. Jan Kiesewetter
     Bria Dimke, München 2108

  • Ein Kurs im Wundern (seit 2015)
    Greuthof Verlag

  • Human Hologram 1-7
    Otto Richter, Paramverlag

  • MBSR- Yoga - Stressbewältigung durch Achtsamkeit
    Jon Kabat-Zinn

  • Leben ist Bewegung - 5 Rhythmen
    Gabrielle Roth, Verlag Heyne Millenium

  • Ich bin bist ok - Du bist o.k. 
    Amy Bjork + Thomas A. Harris, Sachbuch RoRoRo Verlag

  • Einmal o.k. - immer o.k.
    Amy Bjork + Thomas A. Harris, Sachbuch RoRoRo Verlag

  • Miteinander Reden I-III + Fragen und Antworten
    Friedmann-Schulz von Thun, Sachbuch RoRoRo Verlag

  • u.v.a.

aktuelle Kooperationen | Projekte

Berchtolt Consulting GmbH, Köln 2019:

  • Kommunikationswerkstatt für Führungskräfte

  • Workshops für Beschwerdemanagement und Kommunikation mit schwierigen Kunden

Verte Akademie f. Wirtschaft, Freiburg 2018-19:

  • Einzelcoachings für Arbeitsuchende:

    • berufliche Orientierung

    • psychologischer Ansatz und assistierte Vermittlung

    • Führungskräfte und Akademiker

  • Gruppencoachings für Arbeitssuchende

    • Kommunikations- und Bewerbung​strainings

    • Kommunikation für Alltagsbegleiter

Theater |Schauspiel

Kooperationen | Projekte

  • Selbstvermarktung für Schauspielschüler
    Schaupielschule Freiburg, 2015

Selbsterfahrung und Fortbildung 

  • "Der Weinberg des Grauens" Satire
    by Reimund Vers, Regie David Köhne, Staufen 2016-17

  • Schauspieltraining  Summer Quest
    by Glenn Giera-Bay, Theateratelier Freiburg, 2016

  • "Wahnsinnlichkeit​" - Episodenstück
    by Robert Linz, Theateratelier Freiburg, 2009-2012

  • Schauspieltraining "intensiv"
    by Robert Linz, Theateratelier Freiburg, 2008-2012

Autodidaktische Bildung und lebenslanges Selbststudium

  • Die Arbeit des Schauspielers an der Rolle
    Stanislawski, Henschelverlag 1986

  • Die Arbeit des Schauspielers an sich selbst I-II
    Stanislawski, Henschelverlag 1986

  • Grundlagen und Techniken der Schreibkunst
    Otto Schumann (Hrsg.), Nikol Verlag 2010

  • u.v.a.

Versicherung, Führung, Vertrieb

  • Training für Führungskräfte
    Nürnberger Versicherung, Akademie, Nürnberg 1996-97

  • Trainer Kommunikation in Beratung u. Verkauf

  • Nürnberger Versicherung, Akademie, Nürnberg 1995

  • VersicherungsfachwirtIHK Düsseldorf 1993

  • Schweizerische Rentenanstalt

  • Versicherungkaufmann
    Volksfürsorge Versicherungen, IHK Düsseldorf 1989

Man beschreibt mich als flexibel, selbständig, kreativ, verantwortungsbewusst, kommunikativ, konfliktfähig, intuitiv und initiativ. Meine Kommunikationsweise ist wertschätzend, offen und ehrlich. Ich bin in mancher Hinsicht Autodidakt und oftmals inspirierter Enthusiast.

Mit und völlig ohne Tschakaaaaa!

Seit 1989 berate ich hauptberuflich andere Menschen. Heute, nach 30 Jahren mit unzähligen Einzel- und Gruppenberatungen, -coachings und -trainings, die ich in unterschiedlichen Rollen durchführte, lerne ich täglich dazu. Erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen gebe ich mit Freude an andere weiter. Und so ist alles gekommen:

#Aufstieg

Während meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann und dem Abendstudium zum Versicherungsfachwirt war ich einige Jahre als Kundenberater tätig. 28 Jahre alt war ich, als meine Tochter das Licht der Welt erblickte. Es war die größte und schönste Lebenserfahrung, die ich bis dahin gemacht hatte. Der Gedanke daran erfüllt mich noch heute mit Glück und Dankbarkeit. Damals begriff dieses Ereignis auch als Aufforderung, einen Karriereschritt zu wagen. Und die Gelegenheit dazu ergab sich schon bald, als ich die Leitung einer Organisation aus angestellten und selbständigen Versicherungsvertretern übernehmen sollte. Sofort war ich für Neueinstellungen zuständig und fand mich in ersten Bewerbungsgesprächen auf der anderen Seite des Schreibtisches wieder. Parallel erhielt ich eine zweijährige Führungskräfteausbildung und wurde festes Mitglied des Beobachterteams in den Assessment-Centern. Derweil bildete ich junge Versicherungskaufleute und Kundenberater aus.

 

1995 ermöglichte mir mein Arbeitgeber eine Ausbildung zum Trainer für Verkaufs- und Beratungskommunikation. Von da an hielt ich Workshops anstelle angestaubter Teambesprechungen ab. "Er ließ keine Gelegenheit aus, sich fortzubilden." So schreibt die Nürnberger Versicherung im ihrem Arbeitszeugnis über mich. Tatsächlich ließ ich kein Seminarangebot über Kommunikation, Rhetorik, NLP u.sw. ungenutzt. Ich besuchte Workshops bekannter Verkaufstrainer, oder holte mir deren Bücher und Videos.

Tschakaaaaaa!

Mit meinem Talent und dem neuen Wissen war ich nicht mehr zu bremsen.  Und alles begann zu steigen: die Anzahl der Mitarbeiter, die Zufriedenheit der Kunden, die Umsätze, das Einkommen.

 

Dafür war es zuhause schwierig. Die Beziehung ging in die Brüche. Beide Elternteile bemühten sich nach Kräften, ihre gemeinsamen Probleme nicht auf dem Rücken des Kindes auszufechten. Um Schaden abzuwenden, wurde die Trennung einvernehmlich beschlossen. Aus finanziellen Gründen – das Finanzamt stuft einen alleinlebenden Familienvater auch dann als gutverdienenden Single in der Steuerklasse hoch, wenn dieser Unterhalt an Mutter und Kind zahlt - machte ich mich selbstständig.

 

Ich beteiligte mich am Aufbau einer Unternehmeragentur in den gleichen Räumlichkeiten, die zuvor noch der Direktion des Versicherungsunternehmens gedient hatten. Die Rechnung ging auf und die Geschäfte liefen glänzend. Die Beratung von Versicherungskunden und der Verkauf von Verträgen interessierte mich jedoch immer weniger.

 

Viel lieber beschäftigte ich mich mit Verkaufs- und Kommunikationstrainings und dehnte diese Tätigkeit auf andere Branchen aus. Zum Beispiel führte ich Trainings und Seminare für die Vertriebsmitarbeiter von Softwareunternehmen durch. Doch mit einem Bein stand ich immer in der Versicherungswirtschaft und bekam Aufträge aus diesem Umfeld. So beriet und begleitete ich zum Beispiel einmal eine gesetzliche Krankenkasse sehr erfolgreich dabei, den Zugang zum Markt der privaten Versicherungsvermittler zu erschließen.

Ein Wohnungswirtschaftsunternehmen, in dem angenommen wurde, dass seine Probleme bei der freien Vermietung einstiger Sozialwohnungen durch einen Vertriebsspezialisten gelöst werden könnte, stellte sich als Hort des Mobbings heraus. Ich geriet zwischen die Fronten von Technik und kaufmännischer Verwaltung. Tatsache war, dass ein Großteil des Leerstands aufgrund katastrophaler Zustände, wie Feuchtigkeit und Schimmel, zustande gekommen war. Doch die einen wollten darüber nichts wissen und die anderen wollten nicht zu viel Aufhebens darum machen. Die Führungskraft, der ich berichtete, setzte mich ungeheuer unter Druck, stritt herum, gab mir die Schuld und ich blieb sogar auf meiner letzten Rechnung sitzen. Diese intensiven Wochen waren ein Vorgeschmack auf Burnout. Ich warf hin und arbeitete das Erlebnis in einer 4wöchigen Kur therapeutisch auf.

Der letzte Exklusivvertrag mit einem Unternehmen der Versicherungsbranche führte mich in die Freiburger Filiale eines Spezialversicherers aus der Schweiz. Man benötigte meine Unterstützung dabei, den in dieser Region über Jahre verloren gegangenen Kontakt zu den Intermediären zurückzugewinnen. Das sind Vermittler, die ohne dazu eine Vertragspflicht gegenüber den Versicherern zu haben, ihren Kunden den Abschluss bestimmter Verträge vermitteln. Diese Berater sollten erstmals oder wieder Vertrauen in das Unternehmen fassen und von den Besonderheiten seiner Angebote überzeugt werden.

Tschakaaaaaa!

Es sollten sechs sehr erfolgreiche Jahre werden. Innerhalb der ersten 3 Jahre verzehnfachten sich die bisherigen Umsätze meines Auftraggebers in dem mir zugeteilten Bereich. Mein Anteil daran war, dass ich Kontakt zu den Vermittlern suchte, mich über Probleme informierte und half, Lösungen zu finden. Abwechselnd beriet ich die Versicherungs- und Finanzmaklerbüros in bestimmten anspruchsvollen Aufgabenstellungen oder organisierte und hielt Workshops zu verschiedenen Themen  und Produkten.

Tschakaaaaaa!

#Wahrnehmung

​Ohne selbst etwas davon zu bemerken oder nur zu ahnen, geriet ich in eine länger andauernde Situation des Burnouts. Damals fand ich es eher harmlos bis maximal ärgerlich. Ich hatte lediglich das Gefühl, "ein bisschen unter Stress" zu stehen. Durch viele äußere Einflüsse und hausgemachte Probleme, geriet die Branche in schwere Zeiten. Verantwortliche zogen notwendige Konsequenzen spät oder gar nicht. Einige brachten sich lieber selbst in Sicherheit. Vieles wurde, verheimlicht oder "entdramatisiert". Gerüchte, Gerede und hitzige Debatten entstanden. Niemand traute noch dem Anderen. Klar war: Wenn es so käme, wie es zu befürchten stand, müssten die Unternehmen drastisch Personal reduzieren. Die auftretenden Schwierigkeiten konnte ich anfänglich mit besonderem Fleiß und einem erhöhten Arbeitspensum "locker ausgleichen".

Tschakaaaaaa!

Ich war überzeugt davon, dass ich genau der Richtige für eine solche Situation war. Aber klar! Die leichten Aufgaben, sollten doch all die anderen erledigen!

Tschakaaaaa!

Erst wenn es richtig schwierig würde, wäre es für mich eine Herausforderung und eine prima Rechtfertigung für das viele Geld, das man mir zahlte.

Tschakaaa!

Aus den Knüppeln, die mir andere zwischen die Beine warfen, wollte ich ganz schnell noch etwas Schönes basteln oder zur Belustigung der Umherstehenden mit ihnen Jonglieren.

Tschaka.

 

#Wirklichkeit

Die Wirklichkeit hatte ich jedoch längst ausgeblendet. Denn ich befand mich längst im "Kampfmodus". Und der machte es nur noch problematischer. Tatsächlich kam es immer häufiger zu Unmut und Streit. So wie mir,  ging es auch vielen anderen. Machtkämpfe entbrannten, wie der Streit um die besten Plätze auf dem Sonnendeck eines untergehenden Schiffes. Die Rettungsboote nämlich, waren längst weg. Man trennte sich von Angestellten und Externen gleichermaßen. Selbstverständlich wurde kein Versuch ausgelassen, dabei viel Geld zu sparen. Bei mir und bei vielen anderen entbrannte ein Jahre andauernder juristischer Kampf um fünf- und sechsstellige Beträge. Für mich ging es um zuviel Geld, um diesen Fight nicht aufzunehmen. Außerdem ging es mir auch um Recht und Unrecht, Wahrheit oder Lüge, Gut gegen Böse. David gegen Goliath. Am Anfang hielt ich mich für unbesiegbar. Für mich stand fest: Ich war bei den Guten, ich kannte die Wahrheit und ich war definitiv im Recht. Als also suchte mir den besten und teuersten Anwalt und zog in die Schlacht. Auch von dieser Wirklichkeit gab es noch eine andere Ausgabe.

Tschak!

Denn, anders als erwartet, gab es kein klingendes Scharmützel nach dem anderen. Keine Schlachten mit glorreichen Siegen. Das genaue Gegenteil trat ein. Es war ein zermürbendes, langanhaltendes Nichts. Es geschah lange überhaupt nichts. Tatsächlich verbrachte ich die meiste Zeit in dieser Sache mit Warten. Warten auf einen Brief vom eigenen Anwalt Warten auf eine Antwort der Gegenseite. Warten dem Ablauf einer Frist, auf ein Schreiben des Gerichts. Warten auf das Ende von Ferien, dem Vorübergehen von Feiertagen, Jahreswechsel und anderen Umständen, die einer Einigung auf einen Termin im Wege standen. Warten auf ein Protokoll, auf Einlassungen und auf die Beendigung eines weiteren Geschacher um Termine, Fristen und so weiter.

Tscha…!

Unternehmer unternehmen etwas, während Sie auf ihren Erfolg warten. Das hatte ich einmal von einem bekannten Erfolgs- und Motivationstrainer erfahren. Daher galt es nun, die Zeit zu nutzen und mich und meine Dienstleistungen einfach ein weiteres Mal "neu zu erfinden", anzupreisen und zu verkaufen.

Kleinigkeit.

Quasi Routine für mich.

Das bedeutete bloß, eine neue Agenda abzuarbeiten.

Immerhin eine Agenda, bei deren Erstellung mir kein anderer hineinredete.

Alles andere war - wie immer - reine Fleißarbeit.

Tsch!

 

Da zwang meine Mutter mir eine Pause auf, weil ihre Lungenerkrankung schlimmer wurde.  Ich reiste zu ihr ins 500 Kilometer entfernte Solingen. Als sie ins Krankenhaus kam, glaubte ich noch, mich nun um einen stationären Pflegeplatz kümmern zu müssen.

Eine Aufgabe mehr.

Kein Problem für einen Manager.

Stattdessen wurde jedoch sehr schnell deutlich, dass dies nicht mehr nötig werden würde. Noch während ich mich um einen Hospizplatz bemühte, verstarb sie im Krankenhaus. Dann arbeitete ich alles ab, was es nach einem Sterbefall eben abzuarbeiten galt: Die Formalitäten mit Behörden, Versicherung, Bank und so weiter. Die Organisation der gewünschten Bestattung auf See, inklusive Trauerfeier an der Nordsee, Anmietung der Unterkunft für die Trauergäste. Auflösung des Haushaltes, Räumung der Mietwohnung nebst Abrechnung und Übergabe. Es gab viel Lob für mein Engagement und alle waren zufrieden.

T...!

Wieder zuhause, fehlte mir plötzlich jeder Antrieb. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und ich zwang mich zu arbeiten. Doch entweder gelang mir nicht, was ich anpackte, oder konnte es nicht vollenden. Ich trat auf der Stelle, versuchte mit Händen und Füßen vergeblich vom Fleck zu kommen. Dabei grub ich mich immer tiefer ein. Schließlich verließen mich meine Kräfte. Ich saß buchstäblich in einem Loch und kam nicht mehr aus eigener Kraft heraus. Ich hatte jede Lebensenergie verloren.

 

Ich schaffte es gerade noch, um Hilfe zu bitten.

#Neubeginn

Ich wurde erfolgreich behandelt und bin wieder völlig gesund geworden. Doch dazu war ich 18 Monate lang arbeitsunfähig, bezog Krankengeld und löste nach und nach sämtliche Reserven auf. Ein neues Leben und ein neues Lebensgefühl entstanden.

 

Beides würde ich nicht mehr gegen irgendetwas eintauschen. Heute betrachte ich alles, was mir passierte und all das, was ich im Laufe meiner Therapie lernte, als eine Art „Mysterien-Schule des Lebens.“ Das macht mich dankbar aber auch extrem neu-gierig.

Meine bisherigen Kenntnisse über Kommunikation verbinde ich nun mit weiteren mentalen Methoden. Ich erforsche die Voraussetzungen für meine eigene seelische Stabilität und Resilienz. Zusammen gerät dies zu einem intensiven Prozess der Selbstfindung. Alte wie neue Erfahrungen, Werkzeuge, Informationen und Übungen verbinden sich durch universelle Werte. Sie erhalten dadurch eine vorher nicht dagewesene Tiefe und Wirksamkeit.

Schon alleine deshalb bin ich froh, dass alles so gekommen ist. Denn ich habe buchstäblich mein Glück gefunden. Lebensglück. Das ist das Glück, welches anders als das "Lottoglück" nicht vom Geld abhängt und anders als das "Liebesglück" nicht von anderen Menschen. Es wird ausschließlich von mir selbst erschaffen und beeinflusst.

 

Ganz ohne Tschakaa!

Nun berate und coache ich Menschen in verschieden Berufen und Positionen zu Themen der Kommunikation, Selbstorganisation, ihrer beruflichen und persönlichen Lebensplanung sowie der mentalen Vorbereitung oder Verarbeitung  besonderer Ereignisse. 

Wem ich unendlich dankbar bin - My deepest gratitude

Ich bin einigen Menschen unendlich dankbar. Allen voran meiner Lebensgefährtin Martina und meiner Tochter, ohne die ich nicht mehr da wäre. Aber auch meinen Eltern, die mir das alles eingebrockt haben und ohne die ich nicht zu dem herangereift wäre was ich heute bin. Besonders dankbar bin ich auch einigen Lehrern, die an mir gearbeitet haben, wie die Edelsteinschleifer. Vier von ihnen möchte ich hier ganz besonders erwähnen:

  • Robert Linz - Mein lieber und rätselhafter Schauspiellehrer und Regisseur, den oft nicht verstand und der am Ende immer Recht hatte. Ich wollte noch so viel von ihm lernen und seinen Tod habe ich nie begriffen. Ich vermisse Robert  sehr und gleich im nächsten Absatz wird noch die Rede von ihm sein.

  • Uwe M. Riebling - Mein erster Coach und geschätztester Kollege. Der beste, weil emotional einfühlsamste, Organisations- und Personalentwickler, den die Welt zu bieten hat. Das schreibe ich hier nicht nur, weil wir seit mehr als 25 Jahren gute Freunde sind. Hier geht´s zu Uwes aktueller Website: www.Gelassenheitstraining.com. Ein ganz Großer für die ganz großen Player der Wirtschaft. Gebt Eure Budgets komplett bei ihm aus. Es lohnt sich tausendfach!

  • Anke Wustmann - Meine liebste Therapeutin, die mich mit einer Engelsgeduld durch dunkle Zeiten manövriert hat. Sie leistet mir heute wichtige Supervision. Und sie ist jene, die mich mit unserem spirituellen Lehrer zusammen brachte:

  • Otto Richter - Thank You so much, Otto, for all your love, your light and your infinite goodness. I am so glad that we met. Thanks, Anke. Otto muss man lieben, wenn man ihm begegnet ist. Bücherlesen ist das eine, wahre Begegnungen etwas ganz anderes. Hier geht es zu Ottos Website: www.humanholographics.de. Verpasst es nicht, ihn kennen zu lernen!

Die Wahnsinnlichkeit  des Schauspiels


Meine Teilnahme am Schauspielkurs "Intensiv" des Freiburger Schauspiellehrers und Regisseurs Robert Linz im Jahr 2008 war der Beginn zweier wunderbarer Freundschaften. Und zwar zu dem wunderbaren Menschen und großartigen Schauspieler, der leider viel zu früh verstarb, und zum Schauspiel an sich. Meine Ausbildung durch Robert geriet intensiver als zunächst gedacht. Sie erstreckte sie sich über 4 Jahre. 2012 spielten ich in "Wahnsinnlichkeit" mit, einem Episodenstück mit wechselnder Besetzung. Robert führte darin Regie.

 

Mein Erwachen als Darsteller betrachte ich heute auch als den Beginn meiner spirituellen Menschwerdung. Man kann über diesen Weg tatsächlich zu sich selber finden. Aber das sollte noch eine Weile in Anspruch nehmen. Als Dichter Reimund Vers begann in dieser Zeit eine Prosa-Phase und die ersten Dialoge und Ideen zu Theaterstücken entstanden. Ab 2016 inszenierte ich mit dem Regisseur David Köhne das erste komplette Theaterstück aus der eigenen Feder. Der "Weinberg des Grauens" wurde 2017 in Staufen uraufgeführt. Weitere Ideen liegen in den berühmten Schubladen...

Essen und Trinken

Mir sind Lebensmittel von guter Qualität, die nicht bereits quer durch das Land oder um den halben Globus transportiert wurden - also am besten aus der Region sehr wichtig. Doch Zeit und Lust zur Zubereitung sind, neben Zutaten frischer Kräuter und edler Gewürze, auch wesentlich. Doch das Wichtigste bei alledem ist LIEBE. Es schmeckt meist gut, was mit Liebe zubereitet wurde. Wenn ich irgendwo hinfahre, wo ich noch nie war, bin ich primär neugierig darauf, was es dort zu Essen gibt und wie es zubereitet wird. Ich probiere fast alles. Das hat natürlich Grenzen. (Wo Hunde, Katzen und Affenhirne gegessen werden, fahre ich einfach nicht hin.) Ich lasse mich unheimlich gerne bekochen und koche auch gerne selbst. Bin dann nur immer schon vom Probieren satt. Vegetarier bin ich nicht, aber Fleisch spielt in meinem Leben keine große Rolle mehr. Es gibt so viele andere leckere Sachen, die man verpasst, wenn man immer Fleisch essen will. Außerdem schadet es nicht, hier einen hohen Qualitätsanspruch zu haben. Das reduziert das Angebot von ganz alleine. Gemeinsam Kochen, gemeinsam Essen und Genießen war schon immer schön. Und zwar bereits vor Erfindung der Multimedia-Laber-Kocherei mit prominenten Gästen.

Auswahl der Getränke bin ich auch undogmatisch. Allerdings haben mir meine Eltern, als ich noch klein war, das Trinken von Kola verboten. Obwohl ich mich nicht generell an Verbote aus der Kindheit gebunden fühle, sind mir heutezutage alle Limonaden und andere stark gezuckerte Flüssigkeiten zuwider. Ich bin gerne für Bier oder Wein, wobei ich auch dabei auf gerne auf weite Transporte verzichte. Regional also. Und schon ist die Lust am Probieren wieder da! Doch auch bei Bieren und Weinen gibt es Hunde und Katzen...

 

Hans G. Stamm

Mentales Coaching, Training & Beratung

Albert-Hugard-Str. 41

79219 Staufen im Breisgau

Tel: +49 (0) 7633 820 96 40

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