und wer coacht die Coaches?

Wer berät die Berater?

Bitte nicht weiterlesen, falls Sie einen Berufseinstieg, eine Weiterbildung oder ein ultimatives Erfolgsrezept suchen. Dieser Text richtet sich ausschließlich an Menschen, die bereits erfolgreich tätig sind. 

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Eine Coachingaufgabe

Die Themen im Coaching handeln meist von Verwicklungen, Entscheidungen und Konflikten. Von unterschiedlicher Bedeutung sind dabei innere Bilder, Vorstellungen und Überzeugungen von und über

  • unser Selbst,

  • das Leben,

  • die Umstände sowie

  • die Urteile und das Verhalten anderer.

Manches davon ist hilfreich, Anderes tut nur als ob und Vieles steht dabei definitiv im Weg. Alles gemeinsam achtsam zu sortieren, ist eine Aufgabe des systemischen Coachings. 

 
Farbauswahl
 

Unsere Fähigkeiten, Ziele zu erreichen, uns zu entwickeln - also, uns aus Verwicklungen zu lösen, Entscheidungen zu treffen und zu tragen sowie Konflikte aufzulösen, werden manchmal gehemmt. Was eben noch selbstverständlich gelingt, kann plötzlich ein Hindernis sein. Solche Hemmungen können durch Angst, Einsamkeit oder beidem entstehen.

Angst

Jeder hat einmal Angst. Keiner gibt es zu. Weil sie als Zeichen der Schwäche gilt, ist sie ein gesellschaftliches Tabuthema.

Im Coaching betrachten wir Angst als biologisches Phänomen, das im gesunden Körper als autonomer Schutzmechanismus fungiert und uns hilfreiche Signale sendet. Im Alltag kann sie stören, denn: Ist unser limbisches System erst einmal aktiviert, führt das unter anderem zu einer radikalen Veränderung des Energiemanagements im Gehirn. Jemand verglich diesen neurobiologischen Vorgang einmal mit dem Verhalten von Staaten, die sich bedroht sehen: Sie senken die Bildungsausgaben, um mehr Geld für Rüstung auszugeben. Unser Hirn reagiert ähnlich, was wir daran erkennen, dass wir in Angst oder großer Sorge oft keinen klaren Gedanken fassen können. Bestimmte Vorgänge im Hirnstoffwechsel bereiten den gesamten Organismus auf Angriff, Verteidigung oder Flucht vor. Mit anderen Worten: Wenn uns Sorgen oder Ängste Stress bereiten, läuft in uns ein neurobiologisches Programm ab, in dem Nachdenken und geniale Ideen produzieren nicht vorkommen.

 

Die Angst davor, Fehler zu machen ist zum Beispiel eine der häufigsten Ursachen für Entscheidungsprobleme. Von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt, vom leichten Zögern über sorgenvolles Grübeln bis zur puren Panik, verfügen wir über eine breite Skala von Ängsten.

 

Im beruflichen Kontext spielen sie manchmal eine Rolle. Führungskräfte und Selbständige sind vielleicht grundsätzlich weniger ängstlich. Doch selbst die mutigsten Entscheider sind in ihren eigenen Angelegenheiten oft überraschend unsicher.

Reisender im Zug

Einsamkeit
ist nicht so leicht zu erkennen.

 

Übrigens: Weit verbreitet ist der Irrtum, Einsamkeit hätte etwas mit Alleinsein zu tun. Und, weil wir defacto nicht oder nicht andauernd allein sind, finden wir oft keine Begründung dafür, dass wir uns schlecht fühlen.

 

Einsamkeit ist ein sozialer Schmerz, den zwar die meisten Menschen schon einmal gefühlt haben, über dessen Hintergründe, Ursachen und ernstzunehmenden Folgen kaum jemand etwas weiß. Es ist ein der Angst ähnliches Gefühl mit ebenso vielen Facetten.

 

Genau wie bei der Angst, schränkt es kognitive wie intellektuelle Fähigkeiten graduell ein, von einer leichten Aufschieberitis bis zur völligen Handlungsunfähigkeit. 

Aus beruflichen Gründen sind diese Gruppen besonders anfällig dafür, in eine einsame Lage zu geraten:

 
  1. Unternehmer/innen

  2. Freiberufler/innen, 

  3. Führungskräfte

Bürogebäude

Das trifft besonders dann zu, wenn wenig Gelegenheit zum Austausch besteht und sich die regelmäßigen Kontakte beschränken auf:


•    Ehe- oder Lebenspartner/innen und Familie 
•    unterstellte Mitarbeiter, 
•    Kunden oder deren Mitarbeiter, 
•    potenzielle Konkurrenten oder deren Mitbewerber, 
•    Vorgesetzte, Auftraggeber oder deren Mitarbeiter 

Eine berufsbedingte Verschwiegenheits- oder vertragliche Geheimhaltungspflicht kann eine zusätzliche Belastung sein. 

 
Warum nur ich Ihr Coach sein kann
und mir die folgenden Werte soviel wie Ihnen bedeuten
  • Neutralität: "Ich kann es mir leisten, unbefangen ehrlich zu Ihnen zu sein, 
    weil ich aufrichtig frei von eigenen oder den Absichten und Interessen anderer bin. Für mich steht während unseres Coachings nichts auf dem Spiel. Neutralität schließt Vorgesetzte, Kollegen, Partner, Freunde für die Rolle als Coach klar aus, selbst wenn sie noch so qualifiziert sein mögen. Und auch die besten Absichten sind Absichten. Darüber hinaus sind alle Berater, die irgendetwas verkaufen müssen, damit sich ihr Aufwand auszahlt, völlig ungeeignet." 
     

  • Hingabe: "Ich bin gerne die Ladestation für Ihren mentalen Akku. 
    weil es mein Beruf und meine Lebensaufgabe ist. Ich mache das nicht nebenbei. Menschen, die in ihren Berufen selbst andauernd in zuhörenden und/oder beratenden Rollen sind, finden bei mir seit über 30 Jahren ein offenes Ohr. Neben einer systemischen Ausbildung hilft dabei meine persönliche Reife und Gelassenheit, die auf meiner langen Berufs- und Lebenserfahrung basiert."
     

  • Exklusivität: "Sie sind mir wichtig,
    weil Sie zu meinen Auftraggebern zählen. Deshalb sind unsere Verabredungen und Vereinbarungen für mich verbindlich. Sie haben nicht nur meine Zeit. Sie haben meine volle, ungestörte und unterbrechungsfreie Aufmerksamkeit. 

  • Diskretion: "Ich fühle mich geehrt,
    etwas für mich behalten zu dürfen. Vertrauen geschenkt zu bekommen, ist bereits ein Privileg. Diskret zu sein, ist eine Ehre. Alles, was im Coaching ausgesprochen wird, bleibt in diesem vertraulichen Raum versiegelt.

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Das bin ich ...
Ich bin einfach da. Mit ganzem Herz und ohne Hintergedanken. Ich erkläre Ihnen nicht Ihren Job - und schon gar nicht die Welt. Ich vertrete keine neuen Konzepte und werbe auch nicht für Seminare oder Workshops.

Freundschaft ist mein Beruf. Zeitlich begrenzt, mit geklärtem Auftrag und frei von Interessen Dritter, unterstütze ich Sie in sich verändernden oder schwierigen beruflichen und privaten Lebenssituationen.

 

Keine eigenen Aktien im Spiel zu haben, bedeutet für mich, ohne eigene Beteiligung an Ihren beruflichen, privaten oder familiären Angelegenheiten zu sein.

 

Auf diese Weise habe ich im Coaching nur ein Interesse:


 ... und das sind Sie.
Bestimmen Sie, ob Sie reden, systemisch an einer ersehnten Veränderung arbeiten oder sich einfach in Ruhe Klarheit verschaffen möchten.
Rufen Sie mich an und erzählen Sie es mir.